Ausstellung: Rot Werden - die schönste Unvollkommenheit

Vom 15.01. - 21.02.2026 in Ulm

Diese außergewöhnliche Ausstellung ist durch eine Kooperation des Alb-Donau-Kreises, der Stadt Ulm und der Ulmer Volkshochschule entstanden. Sie wurde von dem Autor und Psychologen Dietrich Wagner gemeinsam mit Fotograf Sebastian Seibel gestaltet und widmet sich dem häufig tabuisierten Thema der Scham und der Unvollkommenheit.

Wagner arbeitet seit über 25 Jahren mit Suchtpatientinnen und -patienten und hat in dieser langjährigen Praxis erkannt, welch zentrale Rolle Scham für viele Menschen spielt – sowohl im Kontext von Sucht als auch im Alltag. Das Projekt „ROTWERDEN“ setzt diesen therapeutischen Dialog fort und versteht sich zugleich als Beitrag zur Prävention. Die Ausstellung eröffnet eine emotionale Orientierungskarte, die Besucherinnen und Besucher dazu anregt, eigene Erfahrungen mit Verletzlichkeit und Unvollkommenheit zu reflektieren.

Der Dialog zwischen Text und Fotografie bildet das zentrale Gestaltungselement. Er lädt dazu ein, die feinen Zwischentöne menschlichen Erlebens wahrzunehmen. „ROTWERDEN“ ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit dem Gefühl der Scham, sondern auch ein Plädoyer für Verständnis, Offenheit und Akzeptanz in zwischenmenschlichen Beziehungen.

 

Die Ausstellung ist vom 15. Januar bis 21. Februar 2026 geöffnet. Sie richtet sich an alle kunst- und kulturinteressierten Personen und steht werktags von 08:00 bis 21:00 Uhr sowie samstags von 08:00 bis 14:00 Uhr zur Verfügung.

 

Der Besuch bietet die Möglichkeit, sich intensiver mit einem grundlegenden menschlichen Gefühl auseinanderzusetzen und Perspektiven für einen offenen Umgang damit zu gewinnen.

 

(Textquelle: www.alb-donau-kreis.de)

Eröffnung am 14. Januar 2026 durch dietrich Wagner

Ausstellung: Rot Werden - die schönste Unvollkommenheit

DIETRICH WAGNER UND SEBASTIAN SEIBEL

ROT WERDEN – DIE SCHÖNSTE UNVOLLKOMMENHEIT

  

Das Rotwerden ist eines der letzten großen Abenteuer in den zwischenmenschlichen Begegnungen. Zu uns kommt das Rote in verschiedenen Momenten und in verschiedenen Formen. Kein gerötetes Gesicht gleicht einem anderen. Jeder Farbton ist anders, doch sie sind verwandt, die Erröteten. Zum neuen Buch „Rotwerden – Die schöne Unvollkommenheit – Plädoyers für das Unvollkommene, was vollkommen reicht“ von Dietrich Wagner fotografierte Sebastian Seibel unterschiedliche Menschen, bekannte, wie unbekannte.

Die Beteiligten wählten aus einer großen Auswahl unterschiedlichster Texte den ihren. Verrät das Foto warum?

Fühlen Sie sich eingeladen, über die Korrespondenz zwischen Text und Foto und auch über Ihr eigenes Erröten nachzudenken.

Eintritt: frei

Dauer: Mi. 17.01.24 – So. 07.04.24

Vernissage und Einführung: Texte von Dietrich Wagner, Autor und Psychologe;

Fotos von Sebastian Seibel, Fotograf

Öffnungszeiten:

An Veranstaltungstagen: 19 bis 22 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (07231-318215) / Montags und an Feiertagen geschlossen nachzudenken.

Eindrücke der Ausstellung

Vernissage

VERNISSAGE AM 17.01.24 UM 19.00 UHR

Grußworte von: Petra Fakler, Kommunale Suchtbeauftragte der Stadt Pforzheim und des Enzkreises und Norbert Knopf, Mitglied des Landtags, suchtpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion

Lesung von Texten zum Thema Rotwerden: Johanna Liebeneiner und Jens Peter

 

Musik: Stanislaw Peszynski, Trompete und Wladyslaw Peszynski, Klavier

ERHÄLTLICH IM BWLV-ZENTRUM PFORZHEIM
ERHÄLTLICH IM BWLV-ZENTRUM PFORZHEIM